Was sind Fun-Sportarten?

Bei den Fun-Sportarten steht Spaß und Action absolut im Vordergrund. Es handelt sich dabei grundsätzlich um keine Sportarten mit Wettkampf- oder Leistungsgedanken, sondern einfach nur Freizeitsportarten, die einen ganz ordentlich auspowern und zum Schwitzen bringen können. Auf diese Sportarten können sogar Wetten bei einem Buchmacher abgegeben werden. Auf welche Sportarten getippt werden kann und wie das funktioniert, lässt sich unter sportwette.net nachlesen.

Was sind Fun-Sportarten

Eine Funsportart ist generell ein Einzelsport und nicht an ein Team oder an eine Mannschaft gebunden. Sie sind häufig ziemlich ausgefallen oder an verschiedene Sportgeräte gekoppelt wie beispielsweise beim Mountainboarding oder Parakarting. Einige Sportvarianten brauchen eine bestimmte Umgebung. So setzt beispielsweise das Ray-Boarding ein Gewässer voraus.

Parakarting

Parakarting ist eine aufregende Art der Fortbewegung mit Dreirad und Lenkdrachen. Dieser Funsport ist noch relativ unbekannt und wird hauptsächlich an langen Stränden betrieben. Der Sportler sitzt auf einem speziellen Dreirad, das von einem großen Lenkdrachen bewegt wird. Parakarting ist die trockene Form des Wakeboarding - des Wellenreitens auf Gewässern mit Gleitschirm. Für das Parakarting ist allerdings nicht jedes Gelände geeignet und im Idealfall hat man einen möglichst großen, asphaltierten Platz ohne Hindernisse ganz in der Nähe. Der Name Parakarting setzt sich aus den beiden Sportgeräte zusammen, die zum Einsatz kommen - dem Gleitschirm und dem Kart.

Mountainboarding

Mountainboard

Abbildung: Mountainboard, Fotocredit: CC BY-SA 3.0

Beim Mountainboarding fährt man mit einem speziellen Allterrainboard einen Abhang hinunter. Das Board besteht aus einem Deck, einer Bindung, zwei Achsen und vier Rädern. Die Fahrer können sich die Rennstrecken unter den vier Varianten Boarder-X, Downhill, Freestyle und Kiteboarding aussuchen, die von den Snowboardern übernommen wurden. Besonders beliebt sind bei den Mountainboardern natürlich alpine Areale, die mit einem Sessellift erreicht werden können. Dieser Funsport wird besonders in vielen Wintersportgebieten im Sommer ausgeübt, wo er sehr beliebt ist. Mountainboarding heißt nichts anderes wie Boarden im Gelände. Auf die Idee des Funsports kamen Snowboarder, die im Sommer nicht auf ihr geliebtes Brett verzichten wollten. Sie entwickelten auch die dazu gehörige Technik des Funsports. Das Mountainboard sieht dem Snowboard sehr ähnlich und ist mit vier montierten und durch Achsen verbundenen Rollen ausgestattet sind. Die Materialien sind sehr hochwertig und das Standbrett ist bruchsicher und stoßbeständig. Mit dem Board lässt es sich den Berg hinunter rollen und wird ähnlich wie das Snowboard, durch Gewichtsverlagerung gesteuert. Aber es kann noch mehr, denn im Gegensatz zu einem Skateboard kann das Mountainboard auch mit einer Bindung gefahren werden - und auf nahezu jedem Untergrund.

Ray-Boarding

Boards sind ja auch Gegenstände von vielen Wassersportarten, mit denen man sehr dynamisch unterwegs sein kann. Das Ray-Board wird für das Gleiten durch die Unterwasserwelt benutzt. Es ist wendig wie ein Rochen, wie ein Fisch und man kann damit beim Schnorcheln seine Runden im Meer drehen und von einem Boot durch das Wasser gezogen werden. Der mit Tauchausrüstung oder Schnorchel ausgerüstete Sportler hält sich an einem bogenartigen Board fest, das einem Bumerang sehr ähnlich sieht. Das Bogenboard hängt an einem Seil, das ähnlich wie beim Wasserski von einem Motorboot gezogen wird.

Gesteuert wird das Ray-Board werden mit den Bewegungen und der Muskelkraft der Arme. In die Tiefe des Wassers taucht man ab, indem man das Board nach unten drückt. Zum Auftauchen wird das Board dann wieder in die Richtung nach oben gelenkt. Ray-Boarding ermöglicht ein elegantes Gleiten durch das Wasser. Profi Ray-Boarder üben mittlerweile unter Wasser Kunststücke und Figuren ein. Aufgetaucht wird kurz zum Luftholen, dann wird in einer Gleitphase kurz verharrt, danach geht es gleich wieder in die Wassertiefe.

Nordic-Blading

Nordic-Blading - Cross Skating

Abbildung: Nordic-Blading bzw. Cross Skating (artverwandt)

Nordic-Blading ist nichts anderes als Inline-Skaten – nur mit Stöcken. Bei dieser Funsportart wird der ganze Körper trainiert. Es ist also eine Art Inline-Skaten mit Stöcken und man kann es sehr gut mit der Skating-Technik von Ski-Langläufern vergleichen. Nordic-Blading ist eine optimale sportliche Alternative zum klassischen Inline-Skaten. Es ist eine Ausdauersportart im Funbereich. Nordic Blading wird im Sommer ausgeübt und als Trainingsgeräte fungieren normale Inline Skates mit Stöcken. Die Lauftechnik ist ähnlich der Skating-Technik beim Skilanglauf. Daher nutzen im Sommer auch viele Skilangläufer das Nordic Blading als Alternativ-Training.

Cross Skating als artverwandte Sportart
Die Abbildung anbei zeigt einen sogenannten Cross Skating-Bewerb, wobei es dazu in der Regel spezielle Schuhe gibt, welche größere Rollen besitzen. Unterschieden wird hier zwischen zwei Varianten: mit eigenem Schuhwerk oder mit festem Schuh (ähnlich einem Ski-Schuh). Serienmäßig wird meist ein robuster Luftreifen mit einem Durchmesser von mindestens 150 mm verwendet.

Zu den Grundtechniken des Nordic Blading gehören.

  • Schlittschuhschritt
  • Der Doppelstockschub
  • Halbschlittschuhschritt

Fitnessbewusste nutzen das Nordic-Blading gerne als Ganzköper- und Herz-Kreislauftraining. Nordic Blading sollte auf möglichst breiten Wegen vor allem einzeln gefahren werden, da bei Mitfahrern es ansonsten zu risikoreich ist, sich gegenseitig mit dem Stock zu verhaken.


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Gesundheitshinweis

Wir möchten Sie darauf hinweisen, dass Sie unbedingt einen Arzt konsultieren sollten, wenn körperliche Beschwerden während sportlicher Aktivität enstehen.

Hinweis für Anfänger

Bevor Sie mit dem Training beginnen, suchen Sie einen Arzt auf und lassen Sie sich die körperliche Tüchtigkeit für ein gesundes Training bescheinigen.

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