Judo in Wien

Gabriel Lukanovic

Judoka - Gabriel Lukanovic aus Wien

Der Judoka Gabriel Lukanovic ist ein großes Talent und hat in seiner jungen Judo-Karriere bereits viele Erfolge zu verzeichnen. Leider hat er sich im Jahr 2014 beim Basketball schwer verletzt und musste daher monatelang sein Training unterbrechen. Nun arbeitet er an seinem Comeback und das stetig erfolgreich. Lesen Sie im Portrait von Gabriel Lukanovic wie er sich zurück an die Spitze im österreichischen Judosport kämpft.



Allgemeine Informationen über Judo

Judo (Ju do = der sanfte Weg) stammt ursprünglich aus Japan, die Wurzeln dieser waffenlosen Kampfkunst reichen weit zurück, bis in das 8. Jahrhundert. Judo wurde im Westen allerdings erst viel später, Anfang des 20. Jahrhunderts, bekannt.

Der Begründer des heutigen Judo Kanō Jigorō, verzichtete allerdings auf alle ursprünglich eingesetzten Waffen und Schlag- beziehungsweise Tritttechniken und perfektionierte eine Kampfkunst, die ausschließlich mit Würfen, Fall- und Bodentechniken ausgeführt wird.

Seit 1964 ist Judo auch olympisch, die erste österreichische Olympiamedaille bei den Damen gewann Claudia Heill, dessen mysteriöser Tod im März 2011 (die Polizei ging von Suizid aus) noch immer Fragen aufwirft.

Ebenso wie bei Jiu Jitsu wird auch beim Judo nicht auf das Prinzip Kraft gegen Kraft gesetzt, sondern die Kraft des Angreifers genutzt. um diesen kampfunfähig zu machen.

Judo-Techniken:
  • Nage Waza – Wurftechniken
  • Katame/ Ne Waza – Bodentechniken
  • Ukemi Waza – Falltechnik

Bei einem Wettkampf zweier Judoka gewinnt jener, der seinen Kontrahenten, der zum Beispiel nach einem Wurf auf dem Rücken liegt, 25 Sekunden am Boden festhält oder den Gegner durch einen Hebel zur Aufgabe zwingt. Allerdings wird immer darauf geachtet, dass der Gegner dabei nicht verletzt wird, denn eine wichtige Lehre beim Judo ist: „Ehre und respektiere deinen Gegner“.

Anders als zum Beispiel bei Hapkido müssen die Schüler auch ein gewisses Alter erreicht haben, um den nächsthöheren Grad (Gürtel) erreichen zu können.

Ähnlich wie bei Jiu Jitsu, Karate oder auch anderen Kampfsportarten, wird bei Judo in unterschiedliche Leistungsklassen eingeteilt, welche sich primär in 2 Gürtelklassen unterteilen:

  • Schülergürtel
  • Meistergürtel
Judo Schülergürtel

Anfänger beginnen mit dem weißen Gürtel, dem 9. Kyū. Der weiße Gürtel steht einem Anfänger bereits ab der ersten Trainingsstunde zu. In folgender Reihenfolge erhält man durch abgelegte Prüfungen und das erreichte Mindestalter weitere Gürtel:

  • 9. Kyū - weißer Gürtel - kein Mindestalter
  • 8. Kyū - weiß/gelb - ab vollendetem 7. Lebensjahr
  • 7. Kyū - gelb - ab 8 Jahre
  • 6. Kyū - gelb/orange - ab 9 Jahre
  • 5. Kyū - orange - ab 10 Jahre
  • 4. Kyū - orange/grün - ab 11 Jahre
  • 3. Kyū - grün - ab 12 Jahre
  • 2. Kyū - blau - ab 13 Jahre
  • 1. Kyū - braun - ab 14 Jahre
Judo Meistergürtel

Ab dem berühmten schwarzen Gürtel befindet man sich unter den Judomeistern (1. Dan ab 16 Lebensjahr). Der schwarze Gürtel (Dan) unterteilt sich wiederum in 10 verschiedene Leistungsklassen, wie folgt:

  • 1. Dan - Sho-dan - schwarzer Gürtel
  • 2. Dan - Ni-dan - schwarz
  • 3. Dan - San-dan - schwarz
  • 4. Dan - Yon-dan - schwaz
  • 5. Dan - Go-dan - schwarz
  • 6. Dan - Roku-dan - rot/weiß
  • 7. Dan - Nana-dan - rot/weiß
  • 8. Dan - Hachi-dan - rot/weiß
  • 9. Dan - Ku-dan - rot
  • 10. Dan - Ju-dan - rot

Für mehr Informationen zu Judo in Wien besuchen Sie den Judo Landesverband Wien.


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Gesundheitshinweis

Wir möchten Sie darauf hinweisen, dass Sie unbedingt einen Arzt konsultieren sollten, wenn körperliche Beschwerden während sportlicher Aktivität enstehen.

Hinweis für Anfänger

Bevor Sie mit dem Training beginnen, suchen Sie einen Arzt auf und lassen Sie sich die körperliche Tüchtigkeit für ein gesundes Training bescheinigen.

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