Manche Teams sind ja eigentlich jedes Mal bei der Weltmeisterschaft mit dabei, während andere Teams dann doch ab und zu mal eine längere Pause einlegen. Im Falle von Österreich hat diese Pause insgesamt 28 Jahre gedauert. 7 Mal hat das Team inzwischen ausgesetzt. Diese Durststrecke ist nun vorbei. Die Jungs aus den Alpen haben es dieses Mal mit in die Liste der teilnehmenden Teams geschafft. Es wird also ein spannendes Jahr werden.
Österreich und die WM
Wer gerne einmal auf die Bundesliga in Österreich bei Betway tippt, der wird wissen, dass der österreichische Fußball gerne mal unterschätzt wird. Dabei hat die Mannschaft eine ziemlich gute Leistung über die Jahre abgelegt. Denn tatsächlich waren die Österreicher bereits 7-mal bei der WM mit dabei. Die höchste Platzierung war dabei der dritte Platz bei der legendären Weltmeisterschaft im Jahre 1954. Das letzte Mal war die Mannschaft im Jahre 1998 auf dem Platz, auf dem der Weltmeister gekürt wird. Dieses Mal ist also das erste Mal im 21. Jahrhundert, dass die Alpennation eine echte Chance auf die höchste Trophäe in der Welt des Fußballs hat.
Wie sieht das Team im Jahre 2026 aus?
Dieses Jahr läuft die Nationalmannschaft mit einem hochkarätigen Team bei der WM auf. Der bekannteste Spieler ist vermutlich der internationale Star David Alaba, der als einer der weltbesten Verteidiger gilt. Im Tor gibt der Torhüter Patrick Penz den Ton an. Jonas Antonius Auer verstärkt die Abwehr. Das Mittelfeld setzt sich aus Xaver Schlager, Nicolas Seiwald und Marcel Sabitzer zusammen. Im Sturm sorgen Arnel Jakupovic und Marko Arnautovic für die nötige Aggressivität. All das findet unter den wachsamen Augen von Teamchef Ralf Rangnick statt. Er verlässt sich auf ein kompetentes Team von Assistenztrainern.
Die Strategie
Auch wenn das Team nicht den gleichen Ruhm besitzt, wie die aktuellen Topfavoriten, spielen die Österreicher einen hochmodernen Angriffsfußball. Kern der Strategie ist dabei das aggressive Pressing und frühe Stören des Gegners. Bereits im Spielaufbau sind die Stürmer und Mittelfeldspieler von Österreich präsent, um im besten Falle bereits vor der Mittellinie den Ball zu erobern. Die zweite Stufe ist dann das schnelle Umschaltspiel. Oftmals machen die Österreicher direkt nach dem Ballgewinn nicht mit einer Laufstrecke weiter, sondern spielen stattdessen vertikale Pässe direkt in die torgefährlichen Angriffspositionen. Dabei ist die körperliche Fitness und Kondition ein wichtiges Fundament für den Erfolg.
Was man verbessern könnte
Diese physische Spielweise kann den Österreichern aber auch zum Verhängnis werden, besonders wenn es gegen ein Team mit einer soliden Abwehr geht. Unsere Jungs haben eine gewisse Tendenz sich müde zu laufen. Denn gerade wenn der Gegner die Flanken blockiert, kann das schnell böse enden. Eine weitere Schwäche ist eine gewisse Verwundbarkeit gegen lange Pässe. Was das Pressing schnell aus den Angeln heben kann. Deswegen ist es gerade für die WM wichtig, dass sich das Team etwas mehr Flexibilität in der Formation aneignet. Essenziell ist das tatsächlich in erster Linie für die Verteidigung.
Anstehende Termine
Bis zur WM ist es nicht mehr lange hin, die ersten Termine stehen bereits fest. Gleich am 17. Juni sieht sich das Team aus Österreich dem Gegner Jordanien in der Gruppenphase gegenüber, eine Herausforderung, die man gut meistern kann. Am 22. Juni geht es dann mit Argentinien gegen einen der Favoriten für das gesamte Turnier. Zum 28. Juni darf man dann wieder ein wenig hoffen, denn für diesen Termin ist die Begegnung gegen Algerien angesetzt. Bis dahin hat das Team also noch reichlich Zeit und Gelegenheit, um sich entsprechend vorzubereiten.
Prognose für die WM
Das erste Mal seit 28 Jahren auf der großen Bühne, das bedeutet natürlich einiges an Nervosität und nicht zuletzt auch Druck. Die Erwartungen sollte man also für dieses Mal nicht zu hoch ansetzen. Einen Titelgewinn halten die wenigsten Experten für wahrscheinlich. Das Ziel sollte für das Team aus Österreich also ganz klar der Einzug in die KO Runde sein. Und wenn es dort gut läuft, kann man das Viertel- oder vielleicht sogar das Halbfinale in Angriff nehmen. Wichtig ist vor allem, dass sich die Österreicher wieder an die internationale Bühne gewöhnen und eine gute Leistung abliefern. Das baut dann das Selbstbewusstsein für die Zukunft auf.


