Alpiner Skiweltcup 2025/2026: Zwischenbilanz im Jänner 2026

Die alpine Skisaison 2025/26 hat bereits zahlreiche packende Rennen und überraschende Wendungen geboten. Zur Saisonhalbzeit lohnt sich ein Blick auf die aktuellen Gesamtweltcupstände bei Damen und Herren sowie die Leistungen der österreichischen Athletinnen und Athleten.

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Abbildung: Die Zielhang bei den Ski-Weltmeisterschaften 2025 in Saalbach © Andreas Putz saalbach.com

Im Rückblick auf die Ski Weltmeisterschaften 2025 in Saalbach Hinterglemm sind neben den erfolgreichsten Skifahrerinnen und Skifahrern der Gegenwart die „heimlichen“ Gewinner die als Austrangungsort auserkorenen Skiregionen, die mit unglaublich hohen Besucherzahlen ein Wirtschaftswachstum zu verbuchen haben. Daran sieht man, wie populär der Skisport wirklich ist.

Marco Odermatt dominiert bei den Herren

Bei den Herren zeichnet sich ein vertrautes Bild ab: Marco Odermatt aus der Schweiz führt den Gesamtweltcup mit beeindruckenden 1.335 Punkten souverän an. Der Allrounder zeigt sich in allen Disziplinen konstant stark und scheint auf dem besten Weg zu seiner vierten großen Kristallkugel. Ähnlich wie eine von onlinecasino.at erstellte Liste verschiedene Anbieter nach klaren Kriterien bewertet, lässt sich auch im Skisport die Dominanz einzelner Athleten anhand ihrer Punktezahl objektiv messen – und Odermatt liegt dabei klar voran.

Auf dem zweiten Platz folgt mit deutlichem Abstand Lucas Pinheiro Braathen, der mittlerweile für Brasilien startet und mit 798 Punkten eine starke Saison fährt. Der Norweger Atle Lie McGrath komplettiert mit 694 Punkten das Podest, dicht gefolgt von seinem Landsmann Loic Meillard aus der Schweiz mit 683 Zählern. Henrik Kristoffersen aus Norwegen rundet mit 655 Punkten die Top 5 ab.

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Abbildung: Marco Odermatt am Rettenbachferner am 26.10.2025 © Erich Spiess / Red Bull Content Pool

Österreichs Herren kämpfen um Anschluss

Aus österreichischer Sicht gibt es bei den Herren durchaus Lichtblicke zu vermelden. Marco Schwarz präsentiert sich nach seiner Verletzung wieder in starker Form und liegt mit 504 Punkten auf dem achten Gesamtrang. Vincent Kriechmayr, der Spezialist für die Speeddisziplinen, folgt auf Platz zehn mit 441 Punkten. Raphael Haaser zeigt sich als vielseitiger Athlet und belegt mit 376 Punkten den zwölften Platz.

Stefan Brennsteiner konnte sich ebenfalls in den Top 20 etablieren und liegt mit 321 Punkten auf Rang 16. Manuel Feller, der im Jänner beim legendären Slalom-Klassiker in Kitzbühel triumphierte, steht mit 247 Punkten auf dem 21. Platz. Die aktuellen Weltcup-Gesamtstände der Herren zeigen, dass mehrere ÖSV-Läufer noch um bessere Platzierungen kämpfen können.

Mikaela Shiffrin führt bei den Damen

Im Damen-Weltcup hat Mikaela Shiffrin ihre Ausnahmestellung einmal mehr unter Beweis gestellt. Die US-Amerikanerin führt die Gesamtwertung mit 1.133 Punkten an und jagt weiterhin Rekorde. Die große Überraschung der Saison ist jedoch Camille Rast aus der Schweiz, die mit 963 Punkten auf dem zweiten Platz liegt und eine bemerkenswerte Entwicklung durchmacht.

Emma Aicher aus Deutschland sorgt mit 684 Punkten auf dem dritten Rang für Aufsehen und beweist, dass der deutsche Skisport wieder erstarkt. Paula Moltzan aus den USA folgt mit 614 Punkten, während Sara Hector aus Schweden mit 597 Punkten den fünften Platz belegt. Für Schlagzeilen sorgt auch das Comeback von Lindsey Vonn, die mit 590 Punkten auf Rang sechs ein beeindruckendes Comeback feiert.

Julia Scheib als beste Österreicherin

Die österreichischen Damen zeigen sich in dieser Saison konkurrenzfähig. Allen voran überzeugt Julia Scheib, die mit 560 Punkten den siebten Gesamtrang einnimmt und damit die beste ÖSV-Athletin ist. Scheib hat sich als konstante Kraft im Riesentorlauf und in der Kombination etabliert und darf auf eine starke zweite Saisonhälfte hoffen.

Katharina Truppe liegt mit 341 Punkten auf dem 13. Platz und zeigt vor allem im Slalom ansprechende Leistungen. Cornelia Hütter, die Spezialistin für Abfahrt und Super-G, belegt mit 270 Punkten Rang 19. Katharina Liensberger findet langsam wieder zu alter Stärke zurück und liegt mit 189 Punkten auf Platz 27. Nina Ortlieb komplettiert mit 182 Punkten auf Rang 29 das starke österreichische Aufgebot.

Ausblick auf die zweite Saisonhälfte

Die zweite Hälfte der Weltcupsaison verspricht Spannung. Mit den Weltmeisterschaften im Februar und zahlreichen weiteren Klassikern stehen noch entscheidende Rennen bevor. Während Marco Odermatt und Mikaela Shiffrin ihre Führungen wohl verteidigen werden, bleibt der Kampf um die Podestplätze und die kleinen Kristallkugeln in den Einzeldisziplinen offen. Für das österreichische Team gilt es, die positive Tendenz fortzusetzen und bei den Großereignissen Edelmetall einzufahren.