Langlaufen in Wien

Hier erhalten Sie Informationen zum Langlaufen, insbesondere mit Bezug zu Wien. Aufgrund der wärmer werdenden Wintermonate ist das Langlaufen innerhalb des Wiener Stadtgebietes nur begrenzt möglich und sofern entsprechend Schnee vorhanden ist. Grundsätzlich ist der Prater (Prater Hauptallee, ca. 4 km) und die Wiener Donauinsel (zwischen Reichsbrücke und Steinspornbrücke, ca. 10 km) zum Langlaufen bei Schneelage geeignet.

langlaufen wien

Leider werden in Wien keine Langlaufloipen mehr gespurt. Das soll aber kein Hindernisgrund für das Langlaufen in Wien sein. Ab einer Schneehöhe von etwa acht Zentimetern ist das Langlaufen auch abseits der Loipen grundsätzlich möglich, wenngleich man Übung dafür haben sollte. Für ungeübte Langlauf-Fans und Beginner kann das Langlaufen ohne gespurte Loipe Aufgrund von Sturzgefahr gefährlich sein.

Alte, in Wien nicht mehr gespurte Langlaufloipen:

  • Langlaufloipe um den Pappelteich / Maurerwald
  • Langlaufloipe im Schwarzenbergpark
  • Langlaufloipe am Cobenzl

Als Alternative stehen natürlich im benachbarten Niederösterreich bei Schneelage entsprechende Langlaufloipen – und sogar Kurse – zur Verfügung.

Langlaufen in Niederösterreich

In Niederösterreich – unweit von Wien – stehen Langlauf-Schnuppertage zur Verfügung. Teilnehmende Personen erhalten die gesamte Leihausrüstung zur Verfügung gestellt, erlernen während der dreistündigen Langlauf-Kurse die richtige Fahrtechnik und bekommen darüber hinaus noch wertvolle Tipps. Beim anschließenden Einkehrschwung kann man den Tag in Ruhe ausklingen lassen und gemeinsam auf den Erfolg anstoßen. Vertiefen lassen sich die neu erworbenen Kenntnisse in Niederösterreich in einem abwechslungsreichen Loipennetz.

Grundsätzliches über das Langlaufen

Die eigentlichen Ursprünge des Langlaufens können nicht genau ausgemacht werden, da Skier in vielen nördlichen Gebieten der Erde schon vor mehreren tausend Jahren zur Fortbewegung verwendet wurden. Langlaufen als sportliche Disziplin wurde in Skandinavien im 19. Jahrhundert eingeführt. Im Laufe des 20. Jahrhundert etablierte sich das Langlaufen immer mehr und wurde als olympische Disziplin anerkannt.

Beim Langlaufen versucht man mit Hilfe von speziellen Langlaufski und Langlaufstöcken sich auf entsprechenden Langlaufloipen fortzubewegen. Hierbei unterscheidet man zwei wesentliche Techniken, den klassischen Stil und den freien oder Skating Stil. Beim klassischen Stil wird durch abwechselndes Abdrücken mit den Skiern versucht sich fortzubewegen. Beim freien Stil, der dem Eislaufen nachempfunden ist, versucht man bei jedem Abdruck in die sogenannte Gleitphase zu kommen. Dieser Stil ist technisch anspruchsvoller als der klassische Stil und durch die größere Dynamik auch anstrengender. Der freie Stil erfordert daher etwas Übung und eine gute körperliche Verfassung.

Je nach Stil kommen verschiedene Materialen zum Einsatz. Beim klassischen Stil werden Skier eingesetzt, die ein Rückgleiten der Skier beim Abdruck verhindern. Dies bewerkstelligt die sogenannte Steigzone, die sich in der Mitte des Skis befindet. Beim freien Stil, dem sogenannten Skaten, verwendet man Skier, die etwas kürzer sind und eine durchgängige Gleitfläche besitzen. Dies sichert eine längere Gleitphase.

Um bei der Materialwahl keine bösen Überraschungen zu erleben wird empfohlen, sich in Sportgeschäften beraten zu lassen.

Langlaufen in Sportgastein, im Salzburger Land

langlaufen sportgastein

Leider ist die Schneelage in Wien nicht mehr das was sie einmal war. Daher werden die schönen Tage zum Langlaufen in Wien auch immer weniger. Insofern zahlt es sich vielleicht aus, im Rahmen eines Winterurlaubes im Salzburger Land, das schneereiche Sportgastein auf 1.600 Metern Seehöhe zu besuchen, um dort mitten in den Hohen Tauern Langlaufen zu gehen. Wir haben Sportgastein besucht und festgestellt, dass man dort auch wunderbar abseits der Loipen auf verschneiten Wanderwegen laufen kann, und das mit herrlichem Blick auf mehrere 3.000er-Gipfel, die sich rund um Sportgastein auftun.