Der Österreichische Fußball-Bund hat die Vorbereitungsspiele für die WM 2026 in Nordamerika fixiert. Die Mannschaft von Teamchef Ralf Rangnick empfängt drei internationale Gegner in der Wiener Arena.
Drei Heimspiele im Frühjahr 2026
Die Vorfreude auf die Weltmeisterschaft 2026 in den USA, Kanada und Mexiko steigt kontinuierlich. Das ÖFB-Team hat nun drei wichtige Testspiele bestätigt, die allesamt im traditionsreichen Ernst-Happel-Stadion in Wien ausgetragen werden. Am 27. März trifft Österreich zunächst auf Ghana (18:00 Uhr), bevor es am 31. März gegen Südkorea (20:45 Uhr) geht. Das dritte Heimspiel findet am 1. Juni gegen Tunesien (20:45 Uhr) statt.
Diese Ankündigung sorgt bei österreichischen Fußballfans für große Begeisterung. Während manche Anhänger die Wartezeit auf die Spiele mit Unterhaltungsangeboten wie mobilen Casinos auf Casino.at überbrücken, bereiten sich andere bereits intensiv auf den Ticketverkauf vor. Die Heimspiele im Happel-Stadion bieten die perfekte Gelegenheit, das Nationalteam vor dem großen Turnier live zu erleben und die Mannschaft lautstark zu unterstützen.
Strategische Gegnerwahl für die WM-Vorbereitung
ÖFB-Geschäftsführer Bernhard Neuhold erklärte die Hintergründe der Gegnerwahl: Man habe bewusst die Auslosung im Dezember abgewartet und anschließend europäische Gegner ausgeschlossen. Der Fokus lag auf Teams von anderen Kontinenten, um sich optimal auf die WM-Gruppenphase vorzubereiten. Die Auswahl wurde in enger Abstimmung mit Teamchef Ralf Rangnick getroffen.
Bei der Endrunde in Nordamerika wartet auf Österreich eine anspruchsvolle Gruppe J. Das Team trifft am 17. Juni in San Francisco auf WM-Debütant Jordanien, bevor am 22. Juni in Dallas das Highlight gegen Weltmeister Argentinien ansteht. Das abschließende Gruppenspiel gegen Algerien findet am 28. Juni in Kansas City statt. Die Testspiele gegen afrikanische und asiatische Gegner sollen wertvolle Erkenntnisse für diese unterschiedlichen Spielstile liefern.
Trainingslager und intensive Vorbereitung
Die Vorbereitungsphase ist akribisch geplant. Ende März steht ein viertägiges Kurztrainingslager im spanischen Marbella auf dem Programm. Am Vortag des Ghana-Spiels kehrt die Mannschaft nach Österreich zurück. Nach dem ersten Testspiel bleibt das Team um Kapitän David Alaba und Stürmerstar Marko Arnautovic einige Tage in Wien und trainiert auf dem neuen ÖFB-Campus in Aspern bis zur Partie gegen Südkorea. Die Wahl von Tunesien als dritten Gegner ist besonders clever. Das Duell mit den Nordafrikanern dient als direkter Probegalopp für das WM-Spiel gegen den Nachbarstaat Algerien. Ursprünglich waren Gespräche mit Ecuador geführt worden, diese zerschlugen sich jedoch aus wirtschaftlichen Gründen, wie derstandard.at berichtete.
Viertes Testspiel in den USA geplant
Neben den drei Heimspielen plant der ÖFB ein weiteres Testspiel direkt in den USA. Am 4. Juni, drei Tage nach dem Tunesien-Match, fliegt die Mannschaft nach Nordamerika. Zwischen dem 8. und 10. Juni soll die WM-Generalprobe im Großraum Los Angeles stattfinden. Sowohl der Gegner als auch der genaue Spielort sind noch offen. Als potenzielle Kontrahenten kommen derzeit Teams aus Mittel- und Südamerika sowie Afrika infrage. Die Organisation eines Länderspiels mit einem zweiten ausländischen Verband auf amerikanischem Boden stelle eine besondere Herausforderung dar, erklärte Neuhold. Man prüfe verschiedene Stadien in unterschiedlichen Größenordnungen.
WM-Quartier in Kalifornien noch nicht finalisiert
Auch die Frage nach dem WM-Basislager ist noch nicht abschließend geklärt. Der ÖFB befindet sich in Verhandlungen mit der FIFA, einer Ausrichterstadt, einem Hotel und einem Trainingszentrum in Kalifornien. Man sei zuversichtlich, ein Gesamtpaket schnüren zu können, das ideale Rahmenbedingungen bietet, betonte Neuhold. Die Verträge seien jedoch noch nicht unterschrieben.
Die FIFA hat die ursprünglich für den 16. Jänner geplante Bekanntgabe der Basecamps aller 48 WM-Teilnehmer verschoben. Nicht nur Österreich möchte individuelle Arrangements außerhalb des FIFA-Katalogs verwirklichen. Neuhold zeigte sich dennoch optimistisch, in den kommenden Wochen alles unter Dach und Fach zu bringen. Die österreichischen Fans dürfen sich jedenfalls auf spannende Testspiele und eine vielversprechende WM-Vorbereitung freuen.


