Es klingt durchaus spannend (die Idee muss man einmal haben und sich das trauen) und es wird in der Tat interessant zu beobachten sein, ob der 23-jährige Marinus Obermair es schafft – mit Neopren-Anzug bekleidet – sich mit der gewaltigen Wasserkraft der Donau wunschgemäß anzulegen, wenn gleich er sich stromabwärts mit dieser Kraft seinem Ziel nähert, also die Fließgeschwindigkeit (vermutlich etwa 4 – 7 km/h – kann je Wasserstand, Wetter- und Witterungsbedingungen, etc.. variieren) der Donau als Unterstützung hat. Wie groß diese Unterstützung wirklich ist, wenn bei starkem Gegen- oder Seitenwind ihm die Wellen ins Gesicht peitschen, bleibt abzuwarten. Neu ist die Idee allerdings nicht ganz, da es schon auch andere Menschen gibt, die sich sogar zum Ziel gesetzt haben, die ganze Donau bis ans Schwarze Meer zu durchschwimmen, wie zum Beispiel der slowenische Langstrecken-Schwimmer Martin Strel, der seinen ersten Weltrekord im Jahr 2000 holte, als er in 58 Tagen ganze 3004 km in der Donau geschwommen ist. Einen weiteren Weltrekord stellte Strel in der Donau im Nonstop-Schwimmen auf, indem er in etwa 84 Stunden stolze 504 km zurücklegte.
Die offizielle Mitteilung von MoveLikeG für seinen persönlichen Schwimm-Rekord in der Donau
72 Stunden. 350 Kilometer. Ein Ziel: Persönlicher Rekord. Der Abenteuer-Creator und Extremathlet Marinus Obermair (23), bekannt als MovelikeG, stellt sich beim yfood River Race 350 der größten Herausforderung seines Lebens. Von Passau bis Bratislava will der Rosenheimer in nur 72 Stunden Österreich durchschwimmen – gegen Schlafmangel und die eigenen Grenzen. Gelingt ihm das, stellt er einen neuen persönlichen Rekord auf. Unter seinen Supportern: Sophia Thomalla, Joey Kelly und Luca Hänni. Zuschauer können das gesamte Spektakel mit Moderator Jan Mihm live auf yfood.com und YouTube verfolgen.
„Die meisten Menschen denken, für außergewöhnliche Dinge braucht man außergewöhnliche Fähigkeiten. Stimmt nicht. Man braucht die richtige Einstellung, harte Arbeit und ein Team, das an einen glaubt. Das yfood River Race 350 ist mein Beweis dafür. Am Ende zählt nicht, ob du der Schnellste oder der Stärkste bist – am Ende zählt, dass du losgelegt hast. Make a Move“, sagt Marinus.
Die Idee – ein Kindheitstraum
Als Dreijähriger setzte Marinus gemeinsam mit seinem Vater ein Papierboot in die Donau. Auf die Frage, wohin es wohl treiben würde, lautete die Antwort seines Vaters: „Einmal durch ganz Österreich.“ Fast 20 Jahre später will der 23-Jährige nun genau das schaffen – schwimmend. Die Strecke führt durch starke Strömungen, vorbei an Schiffsverkehr, durch Tag und Nacht und über mehrere hundert Kilometer fliessendes Gewässer. Mit an seiner Seite auch Ausnahme-Athlet Joey Kelly, der Marinus bei einem Teil der Vorbereitung unterstützt hat. Im Livestream übernehmen bekannte Persönlichkeiten aus Marinus Umfeld wie Joey, Dj Ötzi und Sophia Thomalla die Rolle von Kilometer-Paten. Jeder von ihnen steht für einen eigenen Streckenabschnitt der Donau – als Gesicht, als Motivation und als Reminder, dass Marinus auf dieser Strecke nicht allein schwimmt.
350 km weit in der Donau schwimmen, Schlafmangel und Erschöpfung
Begleitet wird Marinus von einem Physiotherapeuten, Sanitätern und live zugeschalteten Coaches – für die körperlichen und mentalen Herausforderungen. Mental unterstützt ihn dabei die Worldchanger Foundation. Gemeinsam nutzen sie den Rekordversuch, um Spenden für die psychische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen zu sammeln. Parallel fährt das eigens ausgestattete Hausboot mit – Sicherheitszentrale, Versorgungsstation, Schlafplatz und mobiles Livestudio in einem. Von dort begleitet Moderator Jan Mihm das Abenteuer rund um die Uhr und liefert der Community Updates direkt von der Donau.
„Marinus Idee war von Anfang an zu gut, um sie nicht zu unterstützen. Genau solche Projekte lieben wir. Am Ende geht es hier um weit mehr als ums Schwimmen. Es geht darum, Grenzen auszutesten und Träume wahr werden zu lassen. Letztlich den inneren Abenteuer-Hunger von Marinus zu stillen und Menschen damit auch zu inspirieren“, so Marco Raab, Chief Marketing Officer von yfood.
Die Abenteuer von MovelikeG
Bekannt wurde der Creator durch eine Weltreise, bei der er nach eigenen Angaben ausschließlich per Anhalter unterwegs war. Im Jahr 2024 durchquerte er in 40 Tagen Australien mit dem Fahrrad. Vergangenes Jahr lief er in mehreren Monaten rund 3.000 Kilometer von Mexiko nach Kolumbien.
Key Facts zum yfood River Race 350
- Projekt: yfood River Race 350 – 350 km schwimmend durch Österreich auf der Donau
- Athlet: Marinus Obermair (MovelikeG), 23 Jahre
- Livestream-Start: 26.7.2026, 17:00 Uhr
- Geplantes Ziel: 29.7.2026, 19:00 Uhr
- Startort: Passau, Niederbayern
- Zielort: Bratislava, Österreich-Slovakische Grenze
- Distanz: 350 Kilometer
- Strömung: im Durchschnitt ca. 4 – 7 km/h
- Zielzeit: 72 Stunden inkl. Schleusenzeiten
Marinus Obermair - MoveLikeG am Weg zu seinem persönlichen Schwimm-Rekord in der Donau
Irgendwie erinnert dieses Solo-Race-Konzept stark an Arda Saatçi, jenem Fitness-Influencer und Motivations-Virtuosen, der ca. 600 Kilometer in etwa 5 Tagen laufend (.. oder eher gehend mit 4,9 km/h im Durchschnitt bei einer durchschnittlichen Steigung von 1% – 6.000 hm auf 600 km) in den USA zurück gelegt hat (man vergleiche dies zB mit den Leistungen von Yiannis Kouros). Interessant ist auch, dass auch MoveLikeG sich eine Geschwindigkeit von etwa 4,9 km/h für sein Ziel ausgesucht hat. Wenn die Donau zum Zeitpunkt des Events etwa 7 km/h schnell fliessen sollte, müsste rein theoretisch MoveLikeG etwas gegen den Strom schwimmen (oder bremsen) damit er nicht zu früh im Ziel ist (???) möge man meinen!? Fließt die Donau langsamer (zB 4 km/h) so sollte dieser persönliche Rekord ebenfalls machbar sein. Wie dem auch sei, jedenfalls wird auch hier allen Anschein nach mit großen Zahlen und Zielen gespielt. Eines ist jedoch gewiss, die Fans werden es lieben und es wird dennoch spannend sein, weil ungefährlich ist es auf keinen Fall. Und wenn man von Rekorden spricht, gleich welcher Art, dann sollte man der Korrektheit halber durchaus mitteilen, dass es sich um persönliche Rekorde handelt und weniger von offiziellen Weltrekorden sprechen – denn dann kann es passieren, dass es in der Sportwelt zu unangenehmen Nebeneffekten führt.


