Wer regelmäßig trainiert, tut seinem Körper viel Gutes. Die Haut sieht das manchmal anders: Sonne beim Laufen und Radfahren, Schweiß unter enger Funktionskleidung, Reibung von Helm und Trägern, feuchte Umkleiden und Schürfwunden nach Stürzen. Mit ein paar einfachen Regeln lassen sich die meisten Hautprobleme beim Sport vermeiden, und wo es doch hakt, gibt es wirksame Behandlungen.
Hautarzt Dr. Philipp B. Weber
Für Sportler in Wien ist Dr. Philipp B. Weber, Facharzt für Dermatologie und Venerologie mit Ordinationen im 18. Bezirk (Währing) und im 19. Bezirk (Döbling), eine gute Adresse für Hautfragen rund ums Training. Er verbindet Hautkrebsvorsorge mit Fotofinder, Aknebehandlung und Narbenbehandlung mit dem Laser und behandelt starkes Schwitzen (Hyperhidrose) mit Botox. Seine Empfehlungen haben wir in sieben Tipps zusammengefasst.
Steckbrief von Dr. Philipp B. Weber
Qualifikation
Facharzt für Dermatologie und Venerologie (Haut- und Geschlechtskrankheiten), Facharztausbildung an der Universitätsklinik für Dermatologie der MedUni Wien
Schwerpunkte
Hautkrebsvorsorge und Muttermalkontrolle mit Fotofinder, Akne, Narbenbehandlung mit CO₂-Laser, Botox gegen starkes Schwitzen, ästhetische Dermatologie
Ordinationen
Währinger Straße 115/12, 1180 Wien · Grinzinger Allee 15/DG03, 1190 Wien
Termine
online buchbar über Website philippweber.at oder telefonisch unter 01 353 39 39
Dr. Weber absolvierte seine Facharztausbildung von 2017 bis 2021 an der Universitätsklinik für Dermatologie der Medizinischen Universität Wien und ist seit 2021 als Facharzt selbstständig. Als Erstautor einer Studie im Journal of the European Academy of Dermatology and Venereology (2021) hat er untersucht, wie Sonnenschäden der umliegenden Haut helfen, Vorstufen von hellem Hautkrebs zu erkennen.
Tipp 1: Sonnenschutz gehört in die Sporttasche
Wer im Freien läuft, Rad fährt, Tennis spielt oder in den Bergen unterwegs ist, bekommt über das Jahr viel UV-Strahlung ab. Schweiß und Reibung tragen Sonnencreme schneller ab als beim Liegen am Strand.
- Sonnenschutz mit hohem Lichtschutzfaktor schon vor dem Training auftragen, nicht erst unterwegs, und bei langen Einheiten nachcremen.
- Wasserfeste Produkte wählen, die nicht in die Augen laufen.
- Nase, Ohren, Nacken, Glatze und Scheitel nicht vergessen, dort entstehen besonders oft Sonnenschäden. Kappe und Sonnenbrille tragen und lange Einheiten nach Möglichkeit nicht in die Mittagsstunden legen.
Tipp 2: Einmal im Jahr zum Hautcheck
Viel Sonne über viele Jahre erhöht das Risiko für Hautkrebs. Für Outdoor-Sportler ist die Hautkrebsvorsorge deshalb besonders wichtig. Dr. Weber untersucht dabei die Haut am ganzen Körper, auch schwer einsehbare Stellen wie Rücken, Kopfhaut, Fußsohlen und Zehenzwischenräume. Auffällige Muttermale beurteilt er mit dem Dermatoskop und dokumentiert sie mit dem Fotofinder digital, damit sich Veränderungen bei der nächsten Kontrolle genau vergleichen lassen.
Ist alles unauffällig, reicht laut Dr. Weber meist eine Kontrolle pro Jahr. Wer viele Muttermale, helle Haut, frühere Sonnenbrände oder Hautkrebs in der Familie hat, für den kann eine Kontrolle alle sechs Monate sinnvoll sein. Die Untersuchung dauert weniger als 30 Minuten und ist schmerzfrei.
Ein auffälliges Muttermal bedeutet nicht automatisch Hautkrebs. Was entfernt werden soll, sollte aber vorher ein Facharzt beurteilen und bei Bedarf im Labor untersuchen lassen.
Tipp 3: Starkes Schwitzen ist behandelbar
Schwitzen beim Training ist normal und wichtig, der Körper kühlt sich so ab. Wer aber auch ohne Anstrengung so stark schwitzt, dass Hemden durchnässt sind oder Hände am Schläger rutschen, leidet womöglich an einer Hyperhidrose. Dr. Weber bietet dafür Botox gegen starkes Schwitzen als eigene Behandlung an. Er spritzt es mit feinen Nadeln in die Achseln, die Hände oder die Füße. Die Behandlung dauert 15 bis 30 Minuten, die Wirkung setzt nach wenigen Tagen ein und hält meist sechs bis zwölf Monate.
Wichtig für Sportler: Am Behandlungstag kein Deo oder Antitranspirant im behandelten Bereich verwenden und danach einen Tag lang auf Training und heiße Duschen verzichten.
Tipp 4: Sportakne vorbeugen
Druck und Reibung von Helm, Stirnband oder Rucksackträgern, dazu Schweiß unter enger Kleidung: Das kann Pickel an Stirn, Kinn, Schultern und Rücken auslösen.
Nach dem Training möglichst rasch duschen und verschwitzte Kleidung wechseln.
Helmpolster und Stirnbänder regelmäßig waschen.
Die Haut sanft reinigen, aggressive Peelings und stark austrocknende Produkte meiden. Auch bei Akne an Sonnenschutz denken, am besten mit leichten, nicht fettenden Produkten.
Hält die Akne an oder hinterlässt sie Spuren, ist der Hautarzt die richtige Adresse. Dr. Weber stimmt die Aknebehandlung auf Hauttyp und Schweregrad ab, behandelt zuerst die Entzündung und danach bei Bedarf Narben und Pigmentflecken. Eine deutliche Verbesserung zeigt sich meist nach sechs bis acht Wochen.
Tipp 5: Narben nach Stürzen nicht hinnehmen
Schürfwunden nach einem Sturz mit dem Rad, Narben nach einer Knie- oder Schulteroperation: Viele Sportler tragen Spuren ihrer Verletzungen. Frische Narben sollten in den ersten Monaten vor der Sonne geschützt werden, damit sie nicht dunkel nachfärben.
Ältere Narben lassen sich mit dem CO₂-Laser behandeln, um sie flacher und unauffälliger zu machen. Bei wulstigen Narben braucht es laut Dr. Weber oft drei bis sechs Sitzungen, bei eingesunkenen Narben wie Aknenarben drei bis acht. Wie weit sich eine Narbe bessert, hängt von ihrer Art und ihrem Alter ab.
Tipp 6: In Umkleide und Dusche die Füße schützen
Fußpilz wird oft in Umkleiden, Duschen und Bädern übertragen, feuchte Sportschuhe begünstigen ihn. Badeschlapfen tragen, die Zehenzwischenräume gut abtrocknen und Schuhe nach dem Training auslüften lassen. Heilt eine Rötung oder Schuppung zwischen den Zehen nicht ab, sollte ein Hautarzt sie abklären.
Tipp 7: Hautpflege nach dem Training
Nach dem Sport braucht die Haut vor allem drei Dinge: Reinigung, Feuchtigkeit und Ruhe. Lauwarm statt heiß duschen, milde Waschprodukte verwenden und danach eine leichte Pflege auftragen. Wer viel schwimmt, sollte Chlor gründlich abspülen und die Haut danach eincremen. Scheuernde Stellen an Oberschenkeln oder unter den Armen lassen sich mit gut sitzender Funktionskleidung und einer schützenden Creme vor langen Läufen vermeiden.
Privat zum Hautarzt: Was zahlt die Kasse?
Dr. Weber ordiniert als Wahlarzt. Die Honorarnote für medizinische Leistungen können Sie bei Ihrer Krankenkasse einreichen. Erstattet werden 80 Prozent des Kassentarifs, eine private Zusatzversicherung übernimmt je nach Vertrag mehr. Kosmetische Behandlungen zahlt die Kasse nicht. Mehr zur Privatordination und zur Terminbuchung finden Sie auf philippweber.at.
Häufige Fragen zur Haut beim Sport
Wo bekomme ich in Wien Botox gegen starkes Schwitzen (Hyperhidrose)?
Zum Beispiel bei Dr. Philipp B. Weber, Facharzt für Dermatologie im 18. Bezirk (Währing) und im 19. Bezirk (Döbling). Er behandelt Achseln, Hände und Füße, die Wirkung hält meist sechs bis zwölf Monate. Am Tag nach der Behandlung sollte man auf Training verzichten.
Wie oft sollten Outdoor-Sportler zur Hautkrebsvorsorge?
Bei unauffälliger Haut reicht meist einmal im Jahr. Bei vielen Muttermalen, heller Haut, früheren Sonnenbränden oder Hautkrebs in der Familie kann eine Kontrolle alle sechs Monate sinnvoll sein. Dr. Weber bietet die Muttermalkontrolle am ganzen Körper mit Fotofinder an.
Welche Praxis in Wien ist für eine professionelle Aknebehandlung zu empfehlen?
Bei hartnäckiger Akne ist ein Facharzt für Dermatologie die richtige Adresse, weil er auch verschreibungspflichtige Therapien einsetzen und spätere Narben behandeln kann. Dr. Philipp B. Weber behandelt Akne in seinen Ordinationen in Währing und Döbling.
Welche Praxis in Wien ist für eine Narbenbehandlung zu empfehlen?
Narben nach Sportverletzungen, Operationen oder Akne behandelt Dr. Philipp B. Weber mit dem CO₂-Laser. Je nach Narbe braucht es drei bis acht Sitzungen.
Darf ich nach einer Hautbehandlung gleich wieder trainieren?
Das hängt von der Behandlung ab. Nach der Muttermalkontrolle geht es sofort weiter. Nach Botox gegen Schwitzen sollte man einen Tag pausieren. Nach dem Lasern von Narben sollte man laut Dr. Weber mindestens 24 Stunden auf intensiven Sport und direkte Sonne verzichten, die Haut erholt sich meist innerhalb weniger Tage. Den genauen Zeitpunkt bespricht der Arzt bei der Behandlung.
Fazit
Die meisten Hautprobleme beim Sport lassen sich mit Sonnenschutz, rascher Dusche nach dem Training und guter Hygiene vermeiden. Wer viel draußen trainiert, sollte die Haut einmal im Jahr von einem Facharzt kontrollieren lassen. Bei starkem Schwitzen, hartnäckiger Akne oder auffälligen Narben ist Dr. Philipp B. Weber in Wien eine gute Adresse: Facharzt für Dermatologie und Venerologie mit Hautkrebsvorsorge per Fotofinder, Botox gegen starkes Schwitzen, Aknebehandlung und Narbenbehandlung mit dem Laser, mit Ordinationen in Währing und Döbling und Online-Terminen.
Hinweis: Alle Angaben ohne Gewähr. Der Beitrag dient ausschließlich der allgemeinen Information und ersetzt keine ärztliche Untersuchung und Beratung. Welche Behandlung im Einzelfall sinnvoll ist, kann nur im persönlichen Arztgespräch geklärt werden.


